Mittwoch, 30. April 2008

Tour nach Usedom am 29.04.2008

 
 
 
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20080429_usedom

Hallo, Sportsfreunde,

das war ja ein toller Tag!

Morgens hat es noch geregnet, störte uns nicht, wir waren ja im Bus. Etwas Probleme hatten wir beim Verstauen der Räder, der Joost-Hänger ist nicht ideal gebaut für Räder, aber unsere 12 Räder waren letztendlich verpackt...
Unterwegs hat es regelrecht gegossen, aber ein Lichtstreif war schon am Horizont zu sehen, ja in Vorpommern schien dann mehr und mehr die Sonne!

Wir fuhren die A20 bis Jarmen, dann die 110 bis Anklam und fuhren über eine (Hub-)Brücke auf/nach Usedom - Stadt und Insel gleichzeitig. Unser Tourenleiter folgte der Empfehlung des Busfahrers, wegen des Windes in Ahlbeck zu starten.

Nach zügigem Abladen der Räder ging es es gleich dramatisch den Berg hinauf - ich hatte nie vermutet, dass es auf einer Insel so hügelig bzw. bergig sein kann... davon bekamen wir im Laufe des Tages noch genug zu spüren.

Als kleinen 'Umweg' fuhren wir den sog. 7-Seen-Weg, der am Wolgastsee, Gothensee, Kleiner und Großer Krebssee, Schmollensee und Schloonsee - in mehr oder weniger Entfernung an diesen Seen vorbei führt - bis Bansin. Dadurch hatten wir zwar nicht Heringsdorf gesehen, aber das spielte keine Rolle... In Bansin machten wir eine kleine Mittagspause, hatten aber jeder genug Essen und Trinken dabei, weil wir wegen des Zeitplans nicht trödeln durften.

Weiter ging es über Ückeritz, Kölpinsee nach Koserow. Bei Koserow ist ein wunderbarer Ausblick auf dem Streckelsberg (58 m hoch), eine kleine Pause war wieder angesagt.
Wir hatten herrliche Sicht, "Ausblick bis zur Insel Rügen, zur Greifswalder Oie und zur polnischen Insel Wollin Misdroy...". Interessant die vorgelagerte, parallele Mole - als erster Schutz gegen Landabtragung.

Weiter über Zempin nach Zinnowitz. Dann über Trassenheide und Karlshagen weiter nach Peenemünde. Im Hafen liegt ein ausgemustertes ehemaliges sowjetisches U-Boot - als Teil des Museums. Die 'Phänomenta'( http://www.phaenomenta-peenemuende.de/ ) kann ich Eltern mit Kindern sehr empfehlen:
"über 200 naturwissenschaftliche und physikalische Phänomene muss man anfassen, um sie zu begreifen oder einsteigen, um sie zu verstehen.…"

Nach kurzem Suchen fanden wir unseren Bus, der uns wieder wohlbehalten nach Hause zurückbrachte. Erwähnenswert noch der kurze Aufenthalt an der Hubbrücke bei Wolgast, wo wir die Insel Usedom wieder verließen.

Bis zum nächsten mal

tschüs


Gerhard

Montag, 28. April 2008

Tour nach Ribnitz-Damgarten am Dienstag, den 22.04.2008

20080422_ribnitz_damgarten




Bitte, auf das obige Bild (doppel-)klicken, dann gelangt Ihr automatisch zum Album der jeweiligen Tour...


Hallo, liebe Sportsfreunde,

das Wetter war prima, Beteiligung super, auch Gäste aus einem anderen Rostocker Verein.

Die Strecke verlief über:

Rostock Parkhaus am Stadthafen - Bentwisch - Klein Kussewitz - Poppendorf - Cordshagen - Mandelshagen - Völkshagen - Rostocker Wulfshagen - Bartelshagen I - Ehmkenhagen - Petersdorf - Ribnitz-Damgarten - Körkwitz - Klein Müritz - Neuheide - Graal Müritz - Rostocker Heide - Markgrafenheide - Hohe Düne - Warnemünde - Rostock

Die Mittagspause in Ribnitz-Damgarten liess genug Zeit für private Zwecke, ich besichtigte den Markt intensiver und schaute mal in die St. Marienkirche. Unmittelbar vor der Kirche, s. Fotos, wird ein einstöckiger Flachbau errichtet, der meiner Meinung nach nicht in das Gesamtbild passt, insbesondere nicht zur Kirche. In diesem Neubau sollen ein Informationszentrum, eine Gaststätte und öffentliche Toiletten sein. Das Ganze 'natürlich' mit viel Glas verziert...

Sehr gelungen fanden wir alle den Brunnen in Rathausnähe. Da könnte sich Rostock mal ein Beispiel daran nehmen... Gezeigt wird ein Bernsteinfischer und seine Familie...

Die Häuser sind überwiegend liebevoll restauriert, eine, wenige im Zentrum dagegen arg vernachlässigt und zerfallen...

Die Fahrt entlang des Ribnitzer Sees war beeindruckend, die Sicht fantastisch! Sogar die Kirche von Wustrow war zu sehen.

Eine weitere, obligatorische Rast war im Café Witt in Graal-Müritz, wir sassen draussen im Freien und liessen uns Café und Kuchen schmecken.

Auf bekannten Wegen ging es dann weiter durch die Rostocker Heide, die Wege waren sehr gut zu befahren. beeindruckend die Vielzahl von Baumarten und das frische Grün.

Die Fährüberfahrt von Hohe Düne nach Warnemünde war diesmal besonders interessant, da wir die AIDAbella aus nächster Nähe sahen (am nächsten Tag fand die Taufe des Schiffes statt).

Das war wieder einmal eine schöne Tour!

Fazit:
  1. Teilnehmer: 15 Teilnehmer, dar. 6 von RG-Kiel/Rostock
  2. Länge der Tour: 72 km
  3. Profil: eben, alle Wege- und Straßenarten
  4. Wetter/Wind: sonnig, Hinfahrt starker Gegenwind aus Osten
  5. Spaß/Erholung: garantiert!

tschüs bis zur nächsten Tour

Euer Gerhard

Montag, 21. April 2008

Tour nach Hohen Luckow, Passin am 18.04.2008



20080418_hohen_luckow


Über die letzte Tour vom 15.04.2008 Hohen-Sprenz hatte ich schon nicht berichtet, gestern am Sonntag, den 20.04.2008 war ich privat in Stralsund, sodass ich über die 3. OZ-Tour der hiesigen Ostseezeitung und des Innungsverbandes auch nicht berichten konnte - vielleicht schreibt jemand einen Kommentar?

Kurz zur Tour am Freitag, den 18.04.2008 über:
  • Rostock Westfriedhof - Klein Schwaß - Parkentin - Konow - Hanstorf - Gorow - Klein Bölkow - Bölkow - Hohen Luckow - Groß Belitz - Selow - Passin - Hof Tatschow - Bandow - Groß Grenz Bröbberow - Brookhusen - Buchholz - Buchholz Heide - Klein Stove - Biestow - Rostock Stadtweide - Rostock Westfriedhof

Fazit:
  1. Teilnehmer: 8 Teilnehmer, dar. 7 von RG-Kiel
  2. Länge der Tour: 64 km
  3. Wetter: sonnig, manchmal bedeckt, kein Regen
  4. Wind: (eis-)kalter NordOst
  5. Spaß/Erholung: mächtig, gewaltig
tschüs bis zur nächsten Tour

Euer Gerhard


Montag, 14. April 2008

Tour nach Tessin am Freitag, 11.04.2008








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Hallo, liebe Sportsfreunde,


die Tour am Dienstag,
08.04.2008, nach Kröpelin – Satow, war wegen Regenwetter ausgefallen. Jörg und ich hatten uns zwar eingefunden, auch Udo hatte per Auto vorbeigeschaut, aber wir einigten uns schnell – heute nicht!

Das Wetter spielt z. Zt. verrückt, Mittwoch und Donnerstag Sonne, Freitag zur Tour wieder trübes Wetter, vorerst kein Regen...

Auf der Anfahrt zum Treffpunkt habe ich einige Schnappschüsse im Stadthafen gemacht...

Um 9 Uhr ging’s los, wie gewohnt über den Petri-Damm, Verbindungsweg (der hat mittlerweile einen Radweg bekommen), Tessiner Straße bis Ecke Peter-Lurenz-Weg, hier die Strasse überquert und ab ‚Trihotel’ durch den Schweizer Wald gefahren. In Kassebohm durch Modersohn-Becker-Weg, den Erich-Venzmer-Weg bis zur Kreuzung, dann links abbiegend in den Kessiner Weg. Vor Kessin nicht geradeaus (den Berg hinunter) – obwohl einige von uns diese ‚Abkürzung’ bevorzugen, sondern rechts neben den Häusern eine kurze unbefestigte Strecke, dann quer durch Kessin – immer bergab – bis zur Neubrandenburger Strasse, in der Nähe der Kirche. Jetzt geht’s immer die Neubrandenburger Strasse weiter,

Rechterhand fahren wir nicht, wie sonst nach Hohen Schwarfs, Kavelstorf, sondern geradeaus weiter, der Radweg immer stetig ansteigend – bis wir die A19 überfahren, oben angekommen, erstmal verschnaufend...

Eine kleine Strecke auf der F103 (Richtung Waldeck), dann links abbiegend nach Beselin. Hier fahren wir fälschlicherweise bis zum ‚Ende’ des hübschen, kleinen Dorfes, genannt ‚Trügenwisch’, ab hier folgt ein gesperrter Landweg (später in Google stelle ich fest, dass es nach Unterkösterbeck gehen würde...). Wir kehren wieder um und nehmen einen Landweg, der nach Klein Schwarfs führt. Die ca. 750 m sind teilweise durch Regen aufgeweicht und schlammig, an einer Stelle mussten wir sogar auf den Acker ‚ausweichen’…

Am Ende des Landweges kommen wir auf eine gut asphaltierte Straße, die geradeaus nach Klein Schwarfs führt, wir biegen aber links ab nach dem Ortsteil Dishley – nicht zu verwechseln mit 17098 Dishley, im Landkreis Mecklenburg-Strelitz, 7km von der nächst größeren Stadt Friedland entfernt. Dieses Dishley umfasst nur 2 Wohn-/Arbeitshäuser und eine riesengroße Scheune, leider wussten wir noch nicht: es gibt einen denkmalgeschützten Schafstall und die Hofanlage Dishley (historische Papier- und Druckwerkstatt) – Tipp fürs nächste Mal!

Weiter ging’s nach Bandelstorf, wir machten die erste Essenpause und standen vor einer Scheune des Gutshofes aus dem Jahre
1902. Auch hier werden wir das nächste Mal ‚nachfassen’:

Zum Gut gehören das Gutshaus, Wirtschaftsgebäude, Werkstätten, wie Schmiede und Stellmacherei, Speicher, Düngerschuppen, Wiegehaus und Wagenremise. Fast alle Gebäude wurden 1900 und 1930 erbaut. Bemerkenswert ist das sanierte Wiegehäuschen mit der 1921 eingebauten Turmuhr der Firma Turm-, Hof- und Eisenbahnuhrenfabrik J. F. Weule zu Bockenem im Harz, welche auf der Weltausstellung 1910 in Brüssel mit einem Grand Prix für Turmuhren ausgezeichnet wurde. Heute befindet sich die Gutsanlage im Besitz der Gemeinde Dummerstorf und wird vom Förderverein "Rittergut Bandelstorf e.V." genutzt.

s. Gutshaus Bandelstorf

Weiter ging’s 2,5 km auf der L191 nach Petschow, vorerst bewunderten wir aber noch ein Schwanenpärchen an einem Weiher unweit von Bandelstorf.

In Petschow fuhren wir die Dorfstrasse entlang, sahen die Kirche und fuhren weiter die Tessiner Strasse (immer noch die L191), querten die E22 (A20) und fuhren weiter bis Gubkow. Hier wurde die nächste kurze Pause gemacht, weil danach wieder ein Anstieg kam, was wir aber erst hinterher merkten. Ich nutzte die Pause und machte ein Foto von uns sowie dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Hofsee (zum Baden geeignet).

Es kam ein lang gezogener Anstieg, nicht umsonst heißt der nächste Ort: Hohen Gubkow. Nördlich von Hohen Gubkow ist die Bundeswehr angesiedelt, in Google diverse Info-Einträge über „Hawk“…

Ein Wegweiser zeigt: »Friedensausbildungsstellung Gubkow«, was immer das auch heißen mag – evtl. Flugabwehrgeschwader 32 ?

Weiter geht’s nach Prangendorf, vorbei an der Graf-York-Kaserne der Bundeswehr…

Eine Idee für's nächste mal: Großsteingräber Prangendorf:

Die Großsteingräber befinden sich ca.1,5 km westlich des Ortes Prangendorf (Lkr. Bad Doberan) im dortigen Forst. Sie sind über die A19 von Rostock in Richtung Süden zu erreichen. Am Abzweig Sanitz rechts über die B110 nach Sanitz, von dort über die L191 in bis zum Ort Prangendorf. Von dort über den westlich zum Forst führenden Weg zu den unweit südlich am Rand des Forstes gelegenen Denkmälern.

s. Großsteingräber Prangendorf


Die Hauptstrasse von Prangendorf mündet auf die Landstraße Cammin – Tessin, wir halten noch mal kurz, mittlerweile war es ungemütlich geworden, ab und zu nieselte es. In Weitendorf knipste ich die Kirche, aus der einen Ansicht ist der Misthaufen gleich neben der Kirche...

Das Anhalten und fotografieren gelingt immer mehr, hinterher muss ich voll strampeln, damit ich den Anschluss wieder herstelle...

Nächste Fotos an der Überquerung der A20 mit Blick auf die Umgebung rechts von mir (östlich).

Nun war es nicht mehr weit nach Tessin, rechts erschien der Prangenberg mit Friedhof und 14 m hohem Aussichtsturm...( den hatten einige von uns schon erstiegen, bei schönem Wetter ein Geheimtipp).

Über die Sankt-Jürgen-Strasse kamen wir schnell zur Gaststätte ‚Zum Schützen’, unmittelbar neben dem Sportplatz gelegen. Wir erholten uns bei prima ‚Speis und Trank’ und fuhren weiter über die Karl-Marx-Strasse, August-Bebel-Strasse zur Rostocker Chaussee.

Offizielle Homepage der Stadt Tessin

Erinnern wir uns: Zwei Rostocker Bürgermeister sind Söhne Tessins:

  • Ernst Heydemann (1876-1930) war ein deutscher Politiker und 1919 bis 1930 Bürgermeister und Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock und
  • Roland Methling (geboren 1954) ist seit 2005 Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock.

Ja, Tessin macht seinem Namen als ‚Blumenstadt’ alle Ehre. Entlang der Strasse bis Klein Tessin bewunderten wir die herrlichen Blumenrabatten.

Am Ortseingang von Sanitz bogen wir links in die Fritz-Reuter-Strasse ein, einer Variante von Udo folgend. Am Friedhofsweg kommen wir an der Kirche vorbei, s. Fotos.

Der Feldsteinbau wurde um 1250 errichtet und birgt bemerkenswerte frühgotische Wandmalereien in sich. Auch das Pfarrhaus, ein 1780 erbautes und erst kürzlich restauriertes zweigeschossiges Fachwerkhaus, gehört zu den Kostbarkeiten in Sanitz. Neben der alten Schule steht auch die alte Schmiede, die bereits 1798 als alte Erbschmiede erwähnt wird, unter Denkmalschutz. Sie enthält noch heute im Inneren umfangreiches Schmiedeinventar.

s.a. Architektonische Kostbarkeiten in Sanitz

Der ‚Groß-Lüsewitzer-Weg’ war – bis auf das letzte Stück der Ortseinfahrt in Groß-Lüsewitz = Kopfsteinpflaster – wunderbar, sehr zu empfehlen.

Eine letzte kurze Rast wurde da gemacht, wo alle Rostocker Wanderfahrer rasten: an der Kreuzung der Lindenstrasse mit der 110. Eine neu aufgestellte Bank lud zum Verweilen ein, aber nicht für uns, es war zu kalt, außerdem zog es uns heimwärts.

Über Hohenfelde – Broderstorf – Neu Pastow – Neu Roggentin ging’s zügig (mit Rückenwind) über Brinckmanndorf nach Rostock zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Fazit:

Wetter: überwiegend kein Gegenwind, meist ohne Regen,

Profil: einige ‚Berge’, nur ein (1) Matschweg, nur ein (1) Kopfsteinpflaster, sonst asphaltiert, zur Hälfte Radweg

Länge: ca. 60 km

Teilnehmer: 9, dar. 5 RG-Kieler


tschüs bis zur nächsten Tour



Euer


Gerhard

Sonntag, 6. April 2008

Nebel- und Schlammtour zum Billenhäger Forst am 04.04.2008
























Teilnehmer: 11, darunter 7 RG-Kieler, Tour: ca. 55 km lang.







Hallo, liebe Sportsfreunde,

diese Tour hatte es in mehrfacher Hinsicht 'in sich': zuerst einmal war's mit 8 Grad C und teilweise starkem Nebel empfindlich kühl, sodass ich mir am Treffpunkt (in einer Toilette) noch einmal die langen Unterhosen anzog.

Über Petridamm und Rövershäger Chaussee ging’s zügig nach Bentwisch.

Über die Marlower Straße ließen wir Albertshof rechts liegen und immer geradeaus nach Groß Kussewitz.

Hier am Dorfteich wärmten wir uns mit Tee und aßen etwas…

Weiter ging’s in Richtung Poppendorf, den rechts abbiegenden Weg nach Öftenhäven, Steinfeld usw. fuhren wir auf dieser Tour nicht. Das Poppendorfer Chemiewerk umfuhren wir in großem Bogen, wir hörten es zwar, aber durch den mittlerweile starken Nebel sahen wir so gut wie nichts davon.

Über Cordshagen rollten wir gemütlich in Richtung Mandelshagen, verließen aber diese nordöstliche verlaufende Straße am Ende des (Billenhäger) Waldes, am sog. ‚Baumkaten’ und fuhren jetzt südöstlich immer am Rande des Waldes bis nach Billenhagen, Kreuzung an der Försterei – amtlich gesagt:

Amtssitz Forstamt Billenhagen, Haus Nr. 3, 18184 Mandelshagen.


An der Kreuzung machten wir die zweite Rast, fuhren dann vor der Försterei rechts vorbei über die Wiese, umfuhren praktisch den ‚Amttssitz’. Der anschließende Waldweg war gut zu befahren, nach ca. 3 km kamen wir dann schon wieder an den Waldrand...

Über gut zu befahrende ‚Wirtschaftswege’ (die ‚guten’ Platten) ging’s dann südwärts über Dänschenburg, Wendorf und Reppelin auf die F110. Ab hier ist dann rechtsseitig ein Fahradweg, den wir über Wendland bis Sanitz fuhren. Vor Sanitz, rechterhand, kam eine große PKW-Kolonne: es war ja Freitag Mittag, die Soldaten und Zivilangestellten der Flugabwehrraketengruppe 21 der Siebenbuche-Kaserne hatten Feierabend (und Wochenende).

Zur Mittagspause stärkten wir uns im ‚Sanitz-Grill’ und danach wollten wir den ‚großen Stein’ im Billenhäger Wald aufsuchen. Noch auf guter Straße innerhalb Sanitz – dem Waldweg erkundigte sich Jörg – alles o.K. hier geht’s weiter... Wir kamen zur linken Seite an der Baumschule ‚Obstblüte’ vorbei, dann näherte sich schon der Wald und der ‚Waldweg’ begann –

– mit matschigem, durch Forstfahrzeuge fast unpassierbar gemachtem Waldweg.

Eine Vorhut erkundete den weiteren Weg zu Fuß und meinte, wir können weiterfahren, es kann ja nur besser werden... Ein Mann und Frau per Rad kamen uns auf dem weiteren Weg entgegen, sie meinten, dass die Wege furchtbar zerfahren sind, aber erst links und dann rechts abbiegen, das könnte gehen. Zurück wollten wir auch nicht, also ging’s weiter durch Schlamm und Pfützen, die Fotos sagen genug aus...

Jedenfalls kamen wir nördlich des Cafés ‚Kuhstall’ (das wir auf unseren Touren immer geschlossen vorgefunden hatten) aus dem Wald heraus und waren wieder froh, Asphalt unter den Reifen zu haben.

Über Sagerheide rollten wir nach Neu Thulendorf. Vor dem Ortseingang steht rechterhand eine Galerieholländer-Windmühle, weiter nach Thulendorf: inmitten des Dorfs liegt die alte Backsteinkirche, schon im 15. Jahrhundert gebaut. Ein erster Storch hatte sich darauf niedergelassen.

Über Neu Broderstorf, Pastow und Neuendorf kamen wir zu HEROS, einem Einkaufscenter vor Rostock gelegen. Im Café werteten wir noch einmal die Tour aus und über Neu Roggentin, die F110 und die Tessiner Straße kamen wir wieder in Rostock an. An der Ernst-Barlach-Straße, Ecke Bleicherstraße trennten sich unsere Wege.

Jörg, Joachim und ich fuhren noch gemeinsam in den Nordwesten (Lütten Klein und Lichtenhagen). Zum Schluss kam Klärchen noch einmal heraus und verschönte die letzten Meter.

Tschüs bis zur nächsten Tour


Gerhard

Mittwoch, 2. April 2008

Tour Letschower Tannen am 1.4.2008

Hier sind die Letschower Tannen und die TeilnehmerInnen
während einer Rast.










Blick von der Warnowbrücke zwischen Kambs und Kassow.










Blick auf Schwaan











Überblick über die
Tour:




Rostock, Westfriedhof - Kritzmow - Klein Stove - Buchholz Heide - Buchholz - Brookhusen - Bröbberow - Groß Grenz - Letschow(er Tannen) - Kambs - Kassow- Werle - Schwaan - Benitz - Wahrstorf - Pölchow - Niendorf - Groß Stove - Biestow - Rostock - Westfriedhof.
Länge der Tour: ca. 60 km, Teilnehmer: 12
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